Barbara Dobrzanska

Sopran
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Die gebürtige Krakauerin hat noch während ihrer Zeit als Geigerin im Krakauer Opern- und Operettenorchester ihr Gesangstudium an Hochschule für Musik in Katowice begonnen und mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie vervollständigte ihre Ausbildung an der Stuttgarter Musikhochschule bei Prof. Sylvia Geszty sowie durch Meisterkurse bei Edith Mathis, Leopold Spitzer, Teresa Zylis-Gara, Vera Baniewicz und anderen.

Die junge Sopranistin gewann zahlreiche Auszeichnungen, so beim „Ada Sari“-Wettbewerb in Nowy Sacz, beim Internationalen Gesangwettbewerb in Toulouse beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb in Wien und beim Internationalen Gesangwettbewerb „Stanislaw Moniuszko“ in Warschau.

Erste Engagements in Deutschland führten Dobrzanska nach Görlitz, Trier, Hannover, Dessau, Kaiserslautern und Dortmund, bevor sie seit 2002 fest mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe verbunden ist. Sie gastiert in Essen, Kassel, Freiburg, Nürnberg, Mannheim, Stuttgart, Regensburg, Krefeld, Mönchengladbach und in vielen europäischen Städten, so z.B. in Rom, Warschau, Krakau, Miskolc, Graz, Cagliari, Liberec, Budapest und Stockholm, im Wiener Musikverein, in der Stuttgarter Liederhalle und im Salzburger Festspielhaus.

Sie arbeitete mit Dirigenten, wie Leopold Hager, Jacques Delacote, Siegfried Köhler, Carlo Montanaro, Pier Giorgio Morandi oder Hans Wallat zusammen und trat mit Sänger wie Giuseppe Giacomini, Jose Cura, Giovanna Casolla, Johan Botha oder Sylvie Valayre auf.

Zu ihrem Repertoire von über 60 Opern und Operettenpartien zählen unter anderem Louise (Louise), Amelia (Simone Boccanegra), Zdenka (Arabella), Tatjana (Eugen Onegin), Liu (Turandot), Desdemona (Otello), Nedda (I Pagliacci) und Kathrin (Die Kathrin).

In den letzten Spielzeiten machte sie in Karlsruhe als Micaëla (Carmen), Mimi (La Bohème), Mrs. Alice Ford (Falstaff), Jitka (Dalibor) und Maria (Mazeppa) auf sich aufmerksam.

Einen besonderen Erfolg erzielte sie bei Presse und Publikum in der Titelpartie von Suor Angelica, so dass sie auch zu einer Produktion dieser Oper nach Graz eingeladen wurde. Berührend war ihre Darstellung der Antonia in Les Contes d´Hoffmann sowie der Margarete und der Helena in Boitos Mefistofele. Wiederum von Publikum und Presse umjubelt wurde sie als Luisa Miller in Verdis gleichnamiger Oper. Ebenso erfolgreich verliefen ihre Debüts als Madama Butterfly, mit der sie auch in Nürnberg, Graz, Stuttgart und Budapest bezauberte, als Rusalka, als Manon Lescaut, als Roxane in Cyrano de Bergerac, als Maddalena in Andrea Chenier, Elisabetta in Verdis Don Carlos, Donna Anna in Mozarts Don Giovanni, Tosca, Gioconda und neulich Katja Kabanova und Norma.

In der kommenden Spielzeit gibt sie ihr Debut als Leonora in La Forza del Destino am Staatstheater Darmstadt.